Ev.-luth. St. Remigius Kirchengemeinde Suderburg

Was ist denn bloß auf unserem Friedhof los?

In den nächsten Jahren wird es auf den Friedhöfen in Hösseringen und Suderburg einige Veränderungen geben. Es geht um neue Gestaltung von Wegen, Gehölzen und anderen Bepflanzungen bis hin zu Neuanlagen von Grabfeldern. Erste Versuche für den Wegebau mit Sand und Schotter haben sich als negativ herausgestellt. Deshalb wird es weiterhin mit Gras bewachsene Wege geben.

Bis vor kurzem gab es bis zu zwei Mal wöchentlich eine sehr aufwendige Rasenpflege durch sog. Mulchmähen. Dabei blieb der Rasenschnitt als Dünger auf dem Rasen liegen. Seit 2015 wird der Grasschnitt beim Mähen eingesammelt. Jetzt wird, wie auf den meisten anderen Friedhöfen auch, nur noch vierzehntägig bis dreiwöchig gemäht. Dieses Mäh-Programm ist für drei Jahre angelegt und gilt bis 2017. Dann wird neu entschieden, wie es weitergehen soll. Leider ist immer noch zu viel Dünger im Rasen und bei günstiger Witterung wächst der Rasen zu schnell. Einige größere, zusammenhängende Flächen werden zukünftig nur noch zwei Mal pro Jahr gemäht, damit ein Magerrasen mit bunter Pflanzenvielfalt entstehen kann.

Mehr Informationen auf den Internetseiten der Friedhöfe: https//st-remigius-suderburg.wir-e.de/Friedhoefe

Günther Schröder

Neue Friedhofsordnung verabschiedet – die neunte Fassung sollte es sein…

Nach über einem Jahr Beratungen und Tüfteleien an der neuen Friedhofsordnung durch den Friedhofsausschuss beschloss der Kirchenvorstand auf seiner Sitzung am 12.06.2013 (richtig gelesen) die neue Ordnung (Satzung) für die kirchlichen Friedhöfe in Hösseringen und Suderburg. Nach einem – sage und schreibe – unendlichem vollen Jahr kam die Genehmigung des Kirchenkreisamtes am 30.06.2014.
Grundlage für diese umfassend erneuerte Friedhofsordnung ist die Musterordnung der Landeskirche aus dem Jahre 2009, die nun endlich umgesetzt werden konnte.

Was steht drin:
Wie schon in der alten Vorschrift steht natürlich in dieser Ordnung, für welche Friedhöfe sie überhaupt gilt. Wann der Friedhof geöffnet ist und wie man sich auf ihm verhält steht dort genau so, wie lange die Gräber bestehen müssen und wie sie auszusehen haben.
Ein paar Beispiele:
– Der Friedhof darf nicht mit Fahrzeugen …… aller Art befahren werden.
– Es dürfen keine Waren verkauft werden.
– An Sonn- und Feiertagen und in der Nähe einer Bestattung dürfen keine störenden Arbeiten ausgeführt werden.
– Fremde Grabstätten und die Friedhofsanlagen außerhalb der Wege dürfen nicht betreten, beschädigt oder verunreinigt werden.

Im kompletten Wortlaut der Friedhofsordnung unter gibt es noch mehr Wissenswertes.

Wie gesagt, es stand ganz Vieles so oder so ähnlich auch schon in der alten Ordnung. Und Sarg- und Urnengrabstätten als Reihen- oder Wahlgräber gibt es nach wie vor.
Da der Trend eindeutig zur Urnenbestattung geht, gibt es hier dementsprechend einige neue Bestattungsmöglichkeiten:
1. Urnen-Pflegegräber
2. Urnen-Baumgräber
3. Urnen-Gemeinschaftsgräber

Für diese neuen Grabarten werden z.Zt. auf den Friedhöfen besondere Bereiche geschaffen. Die Pflege dieser Grabstelle wird von der Friedhofverwaltung übernommen.

In diesem Zusammenhang weist der Friedhofsausschuß noch einmal darauf hin, dass eine eigene Pflege von Rasengräbern nicht möglich ist. Abgelegte Gegenstände müssen extra entfernt werden und steigern so die Kosten für alle Friedhofsnutzer. Bitte nutzen Sie die zentrale Ablage für Blumen und Grabschmuck.

Günther Schröder


Friedhofsordnung zum downloaden

Anmeldung einer Bestattung

Zum downloaden, ausdrucken und ausfüllen!

Information downloaden (PDF)

Umweltleitlinien für die Friedhöfe (PDF)

Neu  Umweltbericht 2016 (PDF) Neu