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Ev.-luth. St. Remigius Kirchengemeinde Suderburg

Gottesdienste, Andachten etc. zu Coronazeiten

Unsere Gottesdienste in den Monaten August bis November 2020

Liebe Leser*innen,
dieser Gottesdienstplan ist ein PLAN! Pläne können durchkreuzt werden. In CORONA-Zeiten mehr denn je. Bitte beachten Sie deswegen auch die zeitnahen Abkündigungen und Hinweise in den Aushängen sowie die aktuellen Artikel in der Tageszeitung AZ und auf der Webseite der Kirchengemeinde (
st-remigius-suderburg.wir-e.de)! Der Gottesdienstort ist, wenn nicht anders angegeben, die St. Remigius Kirche in Suderburg.

08. So. n. Trin. 02.08. 11.00 Uhr Gottesdienst mit "Abendmahl aus der Brottüte" Mathias Dittmar
09. So. n. Trin. 08.08. 11.00 Uhr Sommerkirche in Eimke Utta Dittmar
10. So. n. Trin. 16.08. 11.00 Uhr Sommerkirche in Holdenstedt Heike Burkert
11. So. n. Trin. 23.08. 11.00 Uhr Sommerkirche in Gerdau Mathias Dittmar
12. So. n. Trin. 30.08. 11.00 Uhr Sommerkirche am Dorfteich in Hösseringen Susanne Wendler
                                                          mit Taufe Mathias Dittmar
13. So. n. Trin. 06.09. 11.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl Mathias Dittmar
14. So. n. Trin. 13.09. 11.00 Uhr Gottesdienst Anke Schlüter
15. So. n. Trin. 20.09. 10.00 Uhr Freiluftgottesdienst zur Konfirmation "2.0" mit EvJuBand
                                                         
Mathias Dittmar
16. So. n. Trin. 27.09. 11.00 Uhr Gottesdienst Anke Schlüter
Erntedankfest 04.10. 11.00 Uhr Freiluftgottesdienst mit "Abendmahl aus der Brottüte"
                                                         
Mathias Dittmar
18. So. n. Trin. 11.10. 11.00 Uhr Gottesdienst N.N.
19. So. n. Trin. 18.10. 11.00 Uhr Gottesdienst N.N.
20. So. n. Trin. 25.10. 11.00 Uhr Gottesdienst mit Taufe Mathias Dittmar
21. So. n. Trin. 01.11. 11.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl Mathias Dittmar
Drittletzer So.  08.11. 11.00 Uhr Gottesdienst N.N.
Martinstag       11.11. 17.00 Uhr Die Geschichte vom Hl. Martin Laternenumzug Imbiss Mathias Dittmar
Volkstrauertag15.11. 10.00 Uhr Freiluftgottesdienst mit anschl. Kranzniederlegung Mathias Dittmar
Ewigkeitsso.     22.11. 11.00 Uhr Gedenkgottesdienst in welcher Form auch immer mit Abendmahl                                                              Mathias Dittmar
Ewigkeitsso.     22.11. 15.00 Uhr Gedenkgottesdienst mit Abendmahl in/vor der Hösseringer                                                                            Friedhofskapelle Mathias Dittmar
1. Advent          29.11. 11.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl
Freiluftgottesdienst vor St. Remigius/Suderburg mit zwei Taufen am Sonntag, den 26. Juli 2020 um 11.00 Uhr
Am 26. Juli 2020 (7. So. n. Trin.) findet um 11.00 Uhr vor der St. Remigius Kirche der nächste Freiluftgottesdienst statt. In diesem Gottesdienst werden zwei Kinder getauft. Jan-Christian Wagner wird den Gottesdienst musikalisch begleiten.
Freiluftgottesdienst am Sonntag, den 19. Juli 2020 um 11.00 Uhr vor der St. Remigius Kirche in Suderburg mit Tanja Mainz.
Unsere Kirchenkreissozialarbeiterin Tanja Mainz wird den Gottesdienst leiten. Zu Beginn werden zu den Liederblättern kleine Kärtchen ausgeteilt. Die sind für die Fürbitten. Liebe Gottesdienstbesucher*innen, bringt dazu bitte einen eigenen Stift mit!
Freiluftgottesdienst mit Kirchenband EXAUDI am Sonntag, den 12. Juli 2020 um 11.00 Uhr vor der St. Remigius Kirche in Suderburg
Susanne Wendler ist Mitglied der Kirchenband EXAUDI und wird im Gottesdienst auch predigen. EXAUDI spielt in dem Freiluft-Gottesdienst Musik zum Mithören und Mitsingen.
Abendmahl aus der Brottüte im Freiluftgottesdienst vor der St. Remigius Kirche Suderburg am Sonntag, den 5. Juli 2020 um 11.00 Uhr
in ein paar Sekunden von Mathias Dittmar Am Sonntag, den 5. Juli 2020 gibt es um 11.00 Uhr wieder einen Freiluftgottesdienst mit Abendmahl aus der Brottüte. Alle Teilnehmenden am Abendmahl bekommen wieder eine kleine mit Mazzen und einem kleinen Fläschchen Traubensaft. Gastpastorin Angela Petzold aus Dresden leitet den Gottesdienst.
Freiluftgottesdienst am Sonntag, den 28. Juni 2020 um 11.00 Uhr.
Am Sonntag, den 28. Juni 2020 findet um 11.00 Uhr auf dem Rasen vor der St. Remigius Kirche ein Freiluftgottesdienst statt. Den Gottesdienst leitet unsere Gastpastorin Angela Petzold aus Dresden. Sie hält auch die Predigt. 
Angela Petzold wird vom 21. Juni bis zum 5. Juli im Pfarrhaus wohnen und Mathias Dittmar in dieser Zeit vertreten.
Freiluftgottesdienst am 21. Juni 2020 um 11.00 Uhr in Suderburg
Am Sonntag, den 21. Juni 2020 findet um 11.00 Uhr ein weiterer Freiluftgottesdienst auf der Wiese vor der St. Remigius Kirche in Suderburg statt*. Musikalisch begleitet wird der Gottesdienst von Jan-Christian Wagner auf einem alten Feldharmonium.

*: So Gott will und das Wetter mitspielt.

Sonntag, den 14. Juni 2020 um 11.00 Uhr: Freiluftgottesdienst vor der St. Remigius Kirche in Suderburg

Im Freiluftgottesdienst vor der Kirche um 11.00 Uhr am 14. Juni 2020 stellen sich die neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden vor.

Sonntag Trinitatis, den 7. Juni 2020 um 11.00 Uhr: Freiluftgottesdienst mit besonderem Abendmahl vor der St. Remigius Kirche in Suderburg.

Quelle: Mathias Dittmar
Pfingstsonntag 2020 um 11.00 Uhr: Freiluftgottesdienst mit zwei Taufen.
Am Pfingstsonntag (31. Mai 2020) findet um 11.00 Uhr vor der St. Remigius Kirche in Suderburg ein Freiluftgottesdienst mit zwei Taufen statt. Die Kirchenband EXAUDI begleitet den Gottesdienst musikalisch.

Freiluft-Gottesdienst am Sonntag EXAUDI (24.05.2020) um 09.30 Uhr

Am Sonntag EXAUDI (24.05.2020) findet vor der St. Remigius Kirche in Suderburg um 09.30 Uhr ein Freiluftgottesdienst statt. Predigt: Anke Schlüter. Musik: Jan-Christian Wagner.

Himmelfahrt: Mini-Pilgerweg um St Nikolai Holdenstedt!

Am Himmelfahrtstag (21. Mai 2020) findet ein Freiluftgottesdienst rund um die Holdenstedter Kirche statt. "Auf Abstand" gehen die Teilnehmer*innen den Versen von Psalm 23 nach. Beginn ist um 11.00 Uhr vor der St. Nikolai Kapelle auf dem Pfarrhof. Die Suderburger St. Remigius Kirche bleibt für einzele Personen für Gebet und Innehalten geöffnet.

Am 17. Mai 2020 um 11.00 Uhr: Gottesdienst in Suderburg

St. Remigius Suderburg: Fürbitten-Gottesdienst am 17. Mai 2020 um 11.00 Uhr Am Sonntag, den 17. Mai 2020 findet von 11.00 bis 11.30 Uhr vor der St. Remigius Kirche Suderburg ein Gottesdienst unter freiem Himmel statt. Der Sonntag heißt ROGATE (betet). Wer möchte, kann eine Fürbitte mitbringen, gut leserlich geschrieben auf einem Blatt Papier. Diese Gebete werden zu Beginn mit einem „Apfelpflücker“ eingesammelt, im Laufe des Gottesdienstes vorgelesen und später in der Kirche angepinnt. Musikalisch begleitet wird der Gottesdienst von Jan Kukureit. Wir bitten alle Gottesdienstbesucher*innen, sich an die bekannten Hygiene- und Abstandsregeln zu halten und die Sitzgelegenheiten dort zu nutzen, wo sie bereitstehen. (Mathias Dittmar)
Einführung zur Handlungsanweisung für Gottesdienste zu CORONA-Zeiten aus dem Landeskirchenamt (Stand: 30. April 2020)

Während vieler Wochen war es nicht möglich, Gottesdienste, Taufen, Konfirmationen und Trauun-
gen zu feiern, da sie durch die Corona-Verfügungen des Landes Niedersachsen untersagt waren.
Als Landeskirche haben wir diese Maßnahme zum Schutz vor der Verbreitung des Coronavirus un-
terstützt und damit einen wichtigen, für uns auch schmerzlichen Beitrag erbracht.

Wir freuen uns darüber, dass es nun wieder möglich ist, miteinander Gottesdienste, Taufen und
Trauungen zu feiern und Beerdigungen unter gleichen Bedingungen durchführen zu können. Damit
bekommen Kirchengemeinden und Einrichtungen in der Landeskirche wieder die Zuständigkeit,
über die Ausübung der Religionsfreiheit im Blick auf Gottesdienste selber zu entscheiden.
Eine unmittelbare Rückkehr zu den Verhältnissen, wie wir sie bis zum Ausbruch der Corona-Krise
hatten, ist nicht möglich. Wir werden auf längere Sicht Gottesdienste feiern, die sich in vielem da-
von unterscheiden, wie wir es gewohnt waren. Wir können verantwortlich zu Gottesdiensten nur
einladen, wenn wir durch Einhaltung von Regeln und Maßnahmen die Gefährdung von Menschen-
leben durch eine Infektion mit dem Coronavirus nicht erhöhen. Nur aufgrund einer solchen Selbst-
verpflichtung sind die Vereinbarungen von Bund, Land und Religionsgemeinschaften zustande ge-
kommen.

Wenn aufgrund der Verordnung des Landes Niedersachsen die Möglichkeit besteht, wieder Got-
tesdienst zu feiern, bedeutet das nicht, dass
• in allen Kirchen und Kapellen in der Landeskirche an allen Sonn- und Feiertagen Gottes-
dienst gefeiert werden muss
;
• in allen Kirchen und Kapellen Gottesdienst gefeiert werden kann;
• alle Gottesdienste in der herkömmlichen Form der Agende gefeiert werden sollten;
• all die guten, kreativen und innovativen Formen der Verkündigung, die in den letzten Wo-
chen entwickelt worden sind, nun aufgegeben werden.


Vielmehr regen wir an, in der kommenden Zeit zu Gottesdiensten in neuen Formaten und Formen
und in regionaler Absprache einzuladen, die den weiterhin geltenden Einschränkungen angemes-
sen sind und in ihrer Durchführung dem Schutz von Menschenleben dienen. (Arend de Vries u.A,)

Losung August 10, 2020

Gideon sprach: Ich will nicht Herrscher über euch sein, sondern der HERR soll Herrscher über euch sein.

Richter 8,23

Zum heutigen Kalenderblatt

"Rühre mich nicht an!"

Quelle: Mathias Dittmar
Jesus hält Maria auf Distanz (Calvaire Tronoen)
„Rühre mich nicht an!“ (Johannes 20,13-18 nach der Übersetzung Luther 2017) 

13b Sie haben meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben. 14 Und als sie das sagte, wandte sie sich um und sieht Jesus stehen und weiß nicht, dass es Jesus ist.15 Spricht Jesus zu ihr: Frau, was weinst du? Wen suchst du? Sie meint, es sei der Gärtner, und spricht zu ihm: Herr, hast du ihn weggetragen, so sage mir: Wo hast du ihn hingelegt? Dann will ich ihn holen.16 Spricht Jesus zu ihr: Maria! Da wandte sie sich um und spricht zu ihm auf Hebräisch: Rabbuni!, das heißt: Meister!17 Spricht Jesus zu ihr: Rühre mich nicht an! Denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater. Geh aber hin zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott.18 Maria Magdalena geht und verkündigt den Jüngern: »Ich habe den Herrn gesehen«, und was er zu ihr gesagt habe.

Von dieser Begebenheit berichtet der Evangelist Johannes kurz vor der Geschichte vom „ungläubigen Thomas“ (Johannes 20,19-29 / Evangelium für den 1. Sonntag nach Ostern 2020). 

Es ist eine außerordentliche Zeit. Maria und die Jünger Jesu sind traumatisiert. Jesus ist gerade erst hingerichtet und bestattet worden. Jesu Anhänger sind in Todesgefahr. Sie könnten die Nächsten sein, mit denen man kurzen Prozess macht. Während sich die Jünger in häuslicher Quarantäne verstecken, um der Verfolgung und Ermordung zu entgehen, macht Maria ihre ganz eigene Erfahrung. Noch geht sie davon aus, Jesus sei tot. Sie will dem Leichnam nach überlieferter Sitte die letzte Würde zukommen lassen. Doch der Tote ist weg. Das Grab ist leer. War es der Gärtner, der Jesus umgebettet hat? Der vermeintliche Gärtner entpuppt sich als Jesus. Aus seinem Mund hört sie ihren Namen: Maria! – Sie erkennt den Auferstandenen. Und sie folgt dem von Herzen kommenden Reflex, den Menschen haben, wenn sie einen geliebten Mitmenschen begegnen: Sie will ihn berühren, vielleicht umarmen oder wenigstens die Hände drücken. Jesus kommt ihr zuvor: „Rühre mich nicht an!“ – Schock! „Warum um Gottes Willen denn nicht?“ mag Maria denken. Mitten im tiefsten Bedürfnis, den anderen Menschen in die Arme zu schließen, ihm ganz nahe zu sein: Distanz! Denn Jesus ist auf dem Weg zurück zu Gott. Nicht, um die Menschen zu verlassen, sondern um ihnen ganz nahe zu sein. 

Hier endet das Verstehen, und es beginnt der Glaube, das Gottvertrauen. Jesus stellt die Verbindung (Re-ligio heißt Rück-Bindung) zu Gott wieder her: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott. Und nimmt uns in diese Verbindung mit hinein.Stark verkürzt gesagt: Eine tiefe (Gottes-)Verbundenheit kann man gerade in der körperlichen Distanz erleben. Ebenso, wie man bei körperlicher Nähe eine unendliche Distanz erleben kann. Jesus, der Auferstandene, schafft lebendige Gemeinschaft über alle Distanzen hinaus. Damit wird auch der Tod überwunden, die schrecklichste Trennlinie zum Leben. 

Was so einfach dahingeschrieben ist, ist kaum zu glauben. Ich zweifele oft genug selbst an Gottes Leben schenkender Liebe. Zu stark erscheint mir dann der Tod, der früher oder später endgültig das letzte Wort zu haben scheint. In solchen Momenten kann mich diese Episode der Maria mit Jesus daran erinnern, dass Gottesnähe über alle Distanzen und Lebensgrenzen hinweg greifbar ist, selbst wenn ich diese Nähe gerade nicht begreifen kann. 

Amen.


Fürbitten für Sonntag, 19. April 2020 aus dem Bistum Trier Erster Sonntag nach Ostern. Autorin: Hildegard Jäger, BochumE-Mail: hildegard.jaeger@yahoo.de


Einleitung:


Jesus Christus ist durch verschlossene Türen hindurch den Jüngern erschienen, hat ihnen Mut gemacht und ihre Zweifel zerstreut. Sorge und Zweifel bestimmen auch heute für viele Menschen das Leben. Für sie und auch für uns wollen wir beten:

Bitten:


Wir beten für alle Menschen, die unter der Corona-Virus-Pandemie leiden und unter deren Folgen für Gesellschaft und Wirtschaft in Deutschland und Europa und überall auf der Welt.

Für die Verantwortlichen in Wissenschaft und Politik, die sich um einen ausgewogenen und behutsamen Ausstieg aus den Einschränkungen bemühen; besonders auch für diejenigen, deren Blick dabei auf alle Menschen gerichtet ist -  über die eigenen nationalen Interessen hinaus.

Für die Menschen, die im Gesundheitswesen arbeiten, für Pflegerinnen und Pfleger in den Senioren-Einrichtungen, die sich um besonders Schutzbedürftige kümmern; und für alle, die nach Mitteln und Wegen forschen, um Menschen zu heilen und alle nachhaltig zu schützen.


Wir beten für die Menschen, die seit Wochen in Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln ausharren, insbesondere für die unbegleiteten Kinder und Jugendlichen, deren Aufnahme in Europa zugesagt worden ist.


Für die vielen Menschen, die sich jetzt wieder in Booten auf das Mittelmeer wagen, weil sie für sich und ihre Familien eine menschenwürdige sichere Zukunft in Europa erreichen wollen.

Beten wir auch für alle Menschen, die ihre Hoffnung im Glauben spüren und ihr Vertrauen auf die Gemeinschaft in ihren Kirchen setzen; und für die vielen, die die Botschaft des Evangeliums auch unter den Bedingungen des Versammlungsverbots zu den Gläubigen und in alle Welt tragen.

Für die Menschen, die sich ein Jahr nach dem verheerenden Brand für den Wiederaufbau der Kathedrale Notre Dame in Paris einsetzen.

Für alle, die ihre Kranken und sogar die sterbenden Angehörigen nicht besuchen und begleiten dürfen; für alle, die sich nach menschlicher Nähe in ihrer Einsamkeit sehnen.

Abschluss-Gebet:

Gütiger Gott, dein Sohn Jesus Christus hat uns gezeigt, welche Heilkraft vom Glauben und von der Liebe ausstrahlen kann. Wir danken dir für sein Leben und seine Auferstehung; er gibt uns Mut und Zuversicht - hier und jetzt und bis in deine Ewigkeit. Amen.


Zu guter Letzt eine kleine Hausaufgabe: Versuchen Sie einmal, ganz intensiv mit allen ihren wohlwollenden Gedanken A) an sich selbst und B) an einen anderen Menschen und C) an Gott zu denken. Vielleicht mit den Worten: Schön, dass es DICH gibt.

Sie dürfen darauf vertrauen, dass Sie behütet sind! Ihr Mathias Dittmar

Die Auferstehung - Rufus Beck liest aus der Bibel

Die Emmausjünger - Rufus Beck liest aus der Bibel

Jesu Erscheinung vor den Jüngern - Rufus Beck liest aus der Bibel

Ostern 2020: Gedanken zwischen Himmel und Hölle.

Die Entfernung von Guimiliau bis Pleyben im Finisterre (Ende der Welt) in der Bretagne entspricht etwa der von Golgatha nach Emmaus. Vielleicht auch: Der Distanz zwischen Karfreitag und Ostern. 
In der alten Fassung des apostolischen Glaubensbekenntnisses heißt es von Jesus Christus, dass er statt in das Reich des Todes hinabzusteigen, zur Hölle niedergefahren sei. „Zur Hölle mit ihm!“ Dieser verächtliche Wunsch bekommt in der Vorstellung von Jesu Werdegang von Karfreitag bis Ostern einen gänzlich neuen Sinn. Die Darstellung auf dem Kirchhof von Guimiliau zeigt drastisch, was mit den „sündigen“ Menschen geschehen wird: Zur Hölle mit ihnen! Aus Angst und Schrecken wird man vielleicht schuldhaftes Verhalten zu vermeiden versuchen. Wobei hier eher sexuelles Vergnügen gemeint ist, statt die Räuber, Mörder und Totschläger dieser Welt zu verdammen. Oder noch viel besser: Auf das Verdammen anderer ganz zu verzichten.In diese andere Richtung denkt man in Pleyben. Hier sperrt der Höllenschlund zwar ebenfalls seinen Rachen auf. Aber nicht, um die von Schuld besessene Menschheit zu verschlingen, sondern um die Menschen freizugeben. In der Darstellung auf dem Calvaire von Pleyben erlöst der auferstandene Christus die Verdammten aus der Hölle, dem Ort, zu dem er laut alter Fassung des Glaubensbekenntnisses niedergefahren ist in der Zeit zwischen Kreuz, Tod und Auferstehung. Die Hölle erleidet Jesus als Opfer. Damit ist er auf der Seite derer, denen man die Hölle auf Erden bereitet hat oder die sich selbst die Hölle auf Erden bereiten. Allen voran werden Adam und Eva vom Auferstandenen befreit. Wir werden folgen. Das möchte ich glauben in dieser (Oster-)Zeit.

Seid behütet von nun an bis in Ewigkeit!
Euer Mathias Dittmar

In dieser Schale werden keine Hände in Unschuld gewaschen!

Da kann Pilatus lange versuchen, sich die Hände in Unschuld zu waschen. Es wird ihm nicht gelingen. Als Statthalter für einen noch mächtigeren Herrscher, dem römischen Kaiser, regiert er mit eiserener Hand. Gewalt ist dabei das Mittel der Wahl. Hin und wieder wird der Mob aktiviert. Mobbing lebt vom Mitmachen! Die niederen Instinkte der Wutbürger werden bedient. Die glauben, frei entscheiden zu können. Wenn ihr es wollt, lasse ich diesen Jesus für euch ans Kreuz nageln! - Pilatus ist nicht dumm: Ein möglicher Aufrührer wird umgebracht, und der Mob findet das prima. Das lenkt vom kollektiven Versagen ab. Da steigen die Umfragewerte. Und Schuld haben wie immer die anderen. Getreten wird nach unten!Der Steinmetz, der die Figur des Pilatus auf dem Calvaire von St. Thégonnec in der Bretagne herausgearbeitet hatte, lässt dem Statthalter keine Chance, sich die Hände in Unschuld zu waschen. Die Schale wird ihm so schräg hingehalten, dass sie kein Wasser in sich halten kann. Die Schuld bleibt an Pilatus haften und an denen, die laut kreuzigt ihn schreien sowieso. Die Schuld nimmt ihnen niemand ab. Außer vielleicht… 
Bleibt behütet!

Euer Mathias Dittmar

Für Karfreitag 2020: Aus der Passionsgeschichte nach Matthäus

Utta und Mathias Dittmar lesen aus der Übersetzung: Hoffnung für alle.

Die Passionsgeschichte nach Matthäus aus den Kapiteln 26 und 27 in der Übersetzung HOFFNUNG FÜR ALLE  Der Plan Matthäus 26,3 Zu derselben Zeit versammelten sich die obersten Priester und die führenden Männer des Volkes im Palast des Hohenpriesters Kaiphas. 4 Sie berieten darüber, wie sie Jesus heimlich festnehmen und umbringen lassen könnten. 5 Sie waren sich aber einig: »Es darf auf keinen Fall während der Festtage geschehen, damit es nicht zu einem Aufruhr im Volk kommt.« Das Angebot 14 Anschließend ging einer der zwölf Jünger, Judas Iskariot, zu den obersten Priestern 15 und fragte: »Was zahlt ihr mir, wenn ich Jesus an euch ausliefere?« Sie gaben ihm 30 Silbermünzen. 16 Von da an suchte Judas eine günstige Gelegenheit, um Jesus zu verraten. Das Abendmahl 20 Am Abend des ersten Tages des Festes der ungesäuerten Brote nahm Jesus mit den zwölf Jüngern am Tisch Platz. 21 Beim Essen erklärte er ihnen: »Ich versichere euch: Einer von euch wird mich verraten!« 22 Bestürzt fragte einer nach dem andern: »Du meinst doch nicht etwa mich, Herr?« 23 Jesus antwortete: »Einer von euch, der mit mir zusammen sein Brot in die Schüssel getaucht hat, ist es. 25 Judas, der ihn später verraten würde, fragte wie die anderen auch: »Rabbi, ich bin es doch nicht etwa?« Da antwortete ihm Jesus: »Doch, du bist es!«  26 Während sie aßen, nahm Jesus ein Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot in Stücke und gab es seinen Jüngern mit den Worten: »Nehmt und esst! Das ist mein Leib.« 27 Anschließend nahm er einen Becher Wein, dankte Gott und reichte ihn seinen Jüngern: »Trinkt alle daraus! 28 Das ist mein Blut, mit dem der neue Bund zwischen Gott und den Menschen besiegelt wird. Es wird zur Vergebung ihrer Sünden vergossen. 29 Ich sage euch: Von jetzt an werde ich keinen Wein mehr trinken, bis ich ihn wieder im Reich meines Vaters mit euch trinken werde.« Ihr werdet mich allein lassen 30 Nachdem sie das Danklied gesungen hatten, gingen sie hinaus an den Ölberg. 31 Unterwegs sagte Jesus zu seinen Jüngern: »In dieser Nacht werdet ihr euch alle von mir abwenden. 32 Aber nach meiner Auferstehung werde ich nach Galiläa gehen, und dort werdet ihr mich wiedersehen.« 33 Da beteuerte Petrus: »Wenn sich auch alle anderen von dir abwenden – ich halte auf jeden Fall zu dir!« 34 Doch Jesus erwiderte ihm: »Ich versichere dir: In dieser Nacht, noch ehe der Hahn kräht, wirst du dreimal geleugnet haben, mich zu kennen.« Jesus und die Jünger im Garten Gethsemane 36 Dann ging Jesus mit seinen Jüngern in einen Garten am Ölberg, der Gethsemane heißt. Dort bat er sie: »Setzt euch hier hin und wartet auf mich! Ich will ein Stück weiter gehen und beten.« 37 Petrus und die beiden Söhne von Zebedäus – Jakobus und Johannes – nahm er mit. Angst und tiefe Traurigkeit überfielen Jesus, 38 und er sagte zu ihnen: »Ich zerbreche beinahe unter der Last, die ich zu tragen habe. Bleibt hier und wacht mit mir!«  39 Jesus ging ein paar Schritte weiter, warf sich nieder und betete: „Mein Vater, wenn es möglich ist, dann lass den Kelch an mir vorübergehen und erspare mir dieses Leiden! Aber nicht was ich will, sondern was du willst, soll geschehen.“ 40 Dann kam er zu den drei Jüngern zurück und sah, dass sie eingeschlafen waren. Er weckte Petrus und rief: »Konntet ihr denn nicht eine einzige Stunde mit mir wachen? 41 Bleibt wach und betet, damit ihr der Versuchung widerstehen könnt. Ich weiß, ihr wollt das Beste, aber aus eigener Kraft könnt ihr es nicht erreichen.« 42 Noch einmal ging er ein Stück weg, um zu beten: »Mein Vater, wenn mir dieser bittere Kelch nicht erspart bleiben kann, bin ich bereit, deinen Willen zu erfüllen!« 43 Als er zurückkam, schliefen die Jünger schon wieder; die Augen waren ihnen zugefallen. 44 Er ließ sie schlafen, kehrte wieder um und betete zum dritten Mal mit den gleichen Worten. 45 Dann kam er zu seinen Jüngern zurück und sagte: »Ihr schlaft immer noch und ruht euch aus? Jetzt ist es so weit, die Stunde ist gekommen: Der Menschensohn wird den gottlosen Menschen ausgeliefert. 46 Steht auf, lasst uns gehen! Der Verräter ist schon da.« Die Verhaftung 47 Noch während Jesus sprach, kam Judas, einer der zwölf Jünger, zusammen mit einer großen Gruppe von Männern, die mit Schwertern und Knüppeln bewaffnet waren. Die obersten Priester und die führenden Männer des Volkes hatten sie geschickt. 48 Judas, der Verräter, hatte mit den Bewaffneten ein Zeichen vereinbart: »Der Mann, den ich zur Begrüßung küssen werde, der ist es. Den müsst ihr festnehmen!« 49 Er ging direkt auf Jesus zu. »Sei gegrüßt, Rabbi!«, sagte er und küsste ihn. 50 Jesus sah ihn an: »Mein Freund! Tu, was du dir vorgenommen hast!« Sofort traten die Männer heran, packten Jesus und nahmen ihn fest. 51 Aber einer der Jünger, die bei Jesus waren, wollte das verhindern. Er zog sein Schwert, schlug auf den Diener des Hohenpriesters ein und hieb ihm ein Ohr ab. 52 Doch Jesus befahl ihm: »Steck dein Schwert weg! Wer Gewalt anwendet, wird durch Gewalt umkommen. 53 Ist dir denn nicht klar, dass ich meinen Vater um ein ganzes Heer von Engeln bitten könnte? Er würde sie mir sofort schicken. 55 Danach wandte sich Jesus an die Männer, die ihn festgenommen hatten: »Bin ich denn ein Verbrecher, dass ihr euch mit Schwertern und Knüppeln bewaffnet habt, um mich zu verhaften? Jeden Tag habe ich öffentlich im Tempel gelehrt. Warum habt ihr mich nicht dort festgenommen? 56 Da ließen ihn alle seine Jünger im Stich und ergriffen die Flucht. Jesus vor Gericht 57 Die Männer, die Jesus festgenommen hatten, brachten ihn zu Kaiphas, dem Hohenpriester und Vorsitzenden des Hohen Rates. Bei ihm hatten sich die Schriftgelehrten und die führenden Männer des Volkes versammelt. 58 In sicherem Abstand folgte ihnen Petrus bis in den Innenhof des hohepriesterlichen Palastes. Dort setzte er sich zu den Dienern, um zu beobachten, was mit Jesus geschehen würde. 59 Die obersten Priester und der ganze Hohe Rat suchten Zeugen, die durch ihre falschen Aussagen Jesus so belasten sollten, dass man ihn zum Tode verurteilen konnte. 60 Aber es gelang ihnen nicht, obwohl viele Zeugen falsche Anschuldigungen vorbrachten. Schließlich traten zwei Männer vor und erklärten: 61 »Dieser Mensch hat behauptet: ›Ich kann den Tempel Gottes abreißen und in drei Tagen wieder aufbauen.‹«62 Da stand der Hohepriester auf und fragte Jesus: »Warum antwortest du nicht? Hast du nichts gegen diese Anschuldigungen zu sagen?«63 Aber Jesus schwieg weiter. Darauf sagte der Hohepriester: »Ich nehme dich vor dem lebendigen Gott unter Eid: Sag uns, bist du der Christus, der von Gott erwählte Retter? Bist du der Sohn Gottes?«64 »Ja, du sagst es«, antwortete Jesus, »und ich versichere euch: Von jetzt an werdet ihr den Menschensohn an der rechten Seite des allmächtigen Gottes sitzen und auf den Wolken des Himmels kommen sehen.« 65 Empört zerriss der Hohepriester sein Gewand und rief: »Das ist Gotteslästerung! Wozu brauchen wir noch weitere Zeugen? Ihr habt es ja selbst gehört, wie er Gott gelästert hat! 66 Wie lautet euer Urteil?« Sie riefen: »Er ist schuldig! Er muss sterben!« 67 Dann spuckten sie Jesus ins Gesicht und schlugen mit den Fäusten auf ihn ein. Andere gaben ihm Ohrfeigen 68 und spotteten: »Na, du Christus! Du bist doch ein Prophet! Sag uns, wer hat dich vorhin gerade geschlagen?« Petrus verleugnet Jesus 69 Petrus saß immer noch draußen im Hof. Da trat eine Dienerin auf ihn zu und sagte: »Du gehörst doch auch zu Jesus, diesem Galiläer!«70 Aber Petrus bestritt das laut: »Ich weiß nicht, wovon du redest.«71 Als er danach in den Vorhof hinausging, bemerkte ihn eine andere Dienerin und sagte vor allen Leuten: »Der da gehört auch zu diesem Jesus aus Nazareth!« 72 Doch Petrus behauptete wieder, und diesmal schwor er sogar: »Ich kenne den Mann gar nicht!« 73 Kurze Zeit später kamen noch einige andere Leute, die in der Nähe gestanden hatten, und sagten zu Petrus: »Natürlich gehörst du zu seinen Freunden! Dein Dialekt verrät dich.« 74 Da rief Petrus: »Ich schwöre euch: Ich kenne diesen Menschen nicht! Gott soll mich verfluchen, wenn ich lüge!« In diesem Augenblick krähte ein Hahn, 75 und Petrus fielen die Worte ein, die Jesus gesagt hatte: »Ehe der Hahn kräht, wirst du dreimal geleugnet haben, mich zu kennen.« Da ging Petrus hinaus und weinte voller Verzweiflung. Jesus wird an die Römer ausgeliefert und zum Tode verurteilt Matthäus 27,1 Am frühen Morgen fassten die obersten Priester und die führenden Männer des Volkes gemeinsam den Beschluss, Jesus hinrichten zu lassen. 2 Sie ließen ihn gefesselt abführen und übergaben ihn Pilatus, dem römischen Statthalter. 11 Der fragte ihn: »Bist du der König der Juden?« Jesus antwortete: »Ja, du sagst es!« 12 Als nun die obersten Priester und die führenden Männer des Volkes ihre Anklagen gegen ihn vorbrachten, schwieg Jesus. 13 »Hörst du denn nicht, was sie dir alles vorwerfen?«, fragte Pilatus. 14 Aber Jesus erwiderte kein Wort. Darüber wunderte sich Pilatus sehr. 15 Der Statthalter begnadigte jedes Jahr zum Passahfest einen Gefangenen, den sich das Volk selbst auswählen durfte. 16 In diesem Jahr saß ein berüchtigter Verbrecher im Gefängnis. Er hieß Barabbas. 17 Als sich nun die Menschenmenge vor dem Haus von Pilatus versammelt hatte, fragte er sie: »Wen soll ich diesmal begnadigen? Barabbas oder Jesus, den manche für den Christus halten?« 18 Denn Pilatus wusste genau, dass das Verfahren gegen Jesus nur aus Neid angezettelt worden war. 19 Während Pilatus die Gerichtsverhandlung leitete, ließ ihm seine Frau eine Nachricht zukommen: »Unternimm nichts gegen diesen Mann. Er ist unschuldig! Ich habe seinetwegen in der letzten Nacht einen furchtbaren Traum gehabt.« 20 Inzwischen aber hatten die obersten Priester und die führenden Männer des Volkes die Menge aufgewiegelt. Sie sollten von Pilatus verlangen, Barabbas zu begnadigen und Jesus umzubringen. 21 Als der Statthalter nun seine Frage wiederholte: »Wen von den beiden soll ich freilassen?«, schrie die Menge: »Barabbas!« 22 »Und was soll mit Jesus geschehen, dem angeblichen Christus?« Da riefen sie alle: »Ans Kreuz mit ihm!« 23 »Was für ein Verbrechen hat er denn begangen?«, fragte Pilatus. Doch die Menge schrie immer lauter: »Ans Kreuz mit ihm!«  24 Als Pilatus sah, dass er so nichts erreichte und der Tumult nur immer größer wurde, ließ er eine Schüssel mit Wasser bringen. Für alle sichtbar wusch er sich die Hände und sagte: »Ich bin nicht schuld daran, wenn das Blut dieses Menschen vergossen wird. Die Verantwortung dafür tragt ihr!« 25 Die Menge erwiderte: »Ja, wir und unsere Kinder, wir tragen die Folgen!« 26 Da gab Pilatus ihnen Barabbas frei. Jesus ließ er auspeitschen und zur Kreuzigung abführen. Jesus wird verhöhnt und misshandelt 27 Die Soldaten brachten Jesus in den Hof des Statthalterpalastes und riefen die ganze Truppe zusammen. 28 Dann zogen sie ihm die Kleider aus und hängten ihm einen scharlachroten Mantel um. 29 Aus Dornenzweigen flochten sie eine Krone und drückten sie ihm auf den Kopf. Sie gaben ihm einen Stock in die rechte Hand, knieten vor ihm nieder und riefen höhnisch: »Es lebe der König der Juden!« 30 Sie spuckten ihn an, nahmen ihm den Stock wieder aus der Hand und schlugen ihm damit auf den Kopf. 31 Nachdem sie so ihren Spott mit ihm getrieben hatten, zogen sie ihm den roten Mantel aus und legten ihm seine eigenen Kleider wieder an. Dann führten sie Jesus ab zur Kreuzigung. Die Kreuzigung32 Auf dem Weg zur Hinrichtungsstätte begegnete ihnen ein Mann aus Kyrene, der Simon hieß. Ihn zwangen sie, das Kreuz zu tragen, an das Jesus gehängt werden sollte. 33 So zogen sie aus der Stadt hinaus nach Golgatha, was »Schädelstätte« heißt. 34 Dort gaben die Soldaten Jesus Wein, der mit einem bitteren Zusatz vermischt war. Als Jesus ihn probiert hatte, wollte er nichts davon trinken. 35 Dann nagelten sie ihn an das Kreuz. Seine Kleider teilten sie unter sich auf und warfen das Los darum.36 Sie setzten sich neben das Kreuz und bewachten Jesus. 37 Über seinem Kopf brachten sie ein Schild an, auf dem stand, weshalb man ihn verurteilt hatte: »Das ist Jesus, der König der Juden!« 38 Mit Jesus wurden zwei Verbrecher gekreuzigt, der eine rechts, der andere links von ihm. 39 Die Leute, die am Kreuz vorübergingen, verspotteten ihn und schüttelten verächtlich den Kopf: 40 »Den Tempel wolltest du abreißen und in drei Tagen wieder aufbauen! Dann rette dich doch selber! Komm vom Kreuz herunter, wenn du wirklich der Sohn Gottes bist!« 41 Auch die obersten Priester, die Schriftgelehrten und führenden Männer des Volkes verhöhnten Jesus: 42 »Anderen hat er geholfen, aber sich selbst kann er nicht helfen. Wenn er wirklich der König von Israel ist, soll er doch vom Kreuz heruntersteigen. Dann wollen wir an ihn glauben! 43 Er hat sich doch immer auf Gott verlassen; jetzt wollen wir sehen, ob Gott ihn wirklich liebt und ihm hilft. Schließlich hat er behauptet: ›Ich bin Gottes Sohn.‹« 44 Ebenso beschimpften ihn die beiden Verbrecher, die mit ihm gekreuzigt worden waren. Jesus stirbt am Kreuz 45 Am Mittag wurde es plötzlich im ganzen Land dunkel. Diese Finsternis dauerte drei Stunden. 46 Gegen drei Uhr schrie Jesus laut: »Eli, Eli, lema sabachtani?« Das heißt: »Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?« 47 Einige von den Umstehenden aber meinten: »Der ruft den Propheten Elia.« 48 Einer von ihnen holte schnell einen Schwamm, tauchte ihn in Essigwasser und steckte ihn auf einen Stab, um Jesus davon trinken zu lassen. 49 Aber die anderen sagten: »Lass doch! Wir wollen sehen, ob Elia kommt und ihm hilft.« 50 Da schrie Jesus noch einmal laut auf und starb.
Quelle: Mathias Dittmar

Immer wieder: Karfreitag

Maria weint dicke Tränen. Auf ihrem Schoss liegt der gekreuzigte Jesus. Die Nagelmale sind deutlich zu sehen. Genauso wie der Einstichwunde in seiner Seite. Dieses Motiv gibt es in ganz Europa. Auch im Museum von Lüneburg ist eine solche Pieta ausgestellt. Dort ist sie aus Holz geschnitzt. Jesus ist auf dem Bild zweimal ermordet worden. Einmal wurde er gekreuzigt. Ein zweites Mal wurde Jesus durch Fanatiker in der französischen Revolution geköpft. Liberté (Freiheit), Égalité (Gleichheit) und Fraternité (Brüderlichkeit), die aus der Bibel geklauten Grundwerte der jungen Republik wurden ein weiteres Mal in der Menschheitssgeschichte zerstört. Und diese Pieta beweint die menschliche Grausamkeit..

Bleibt wohlauf!
Euer Mathias Dittmar

19-Uhr-Glockenläuten als Zeichen der Hoffnung und Solidarität

Allabendlich läuten in diesen Zeiten die Glocken von St. Remigius/Suderburg von 19.00 - 19.05 Uhr als ein Zeichen der Hoffnung und Solidarität. Wer möchte, kann ein Licht ins Fenster stellen und für sich und andere beten.
In unserem Pfarrgarten steht ein Holzengel von André Löbnitz. Im Dunkeln wird er angestrahlt und leuchtet in der Nacht. Am Saum seines Gewandes steht Psalm 91,11: Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen.

In diesem Sinne: Bleiben Sie behütet!
Ihr Mathias Dittmar, Pastor in Suderburg

Mit Judas an einem Tisch. Szene aus dem Calvaire von Guimiliau/Finisterre/Bretagne

Quelle: Foto: Mathias Dittmar

Im Kreis der engsten Freunde. Calvaire von Pleyben

Quelle: Foto: Mathias Dittmar

Tischabendmahl am Gründonnerstag um 19.05 Uhr nach dem Glockenläuten für daheim...

Musikvorschlag: Der Mond ist aufgegangen; Evangelisches Gesangbuch 482 (siehe unten) 
(Gitarrenstück von E.C. Driedger)

Wer möchte, spricht…
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit uns allen. 
Alle antworten…
Amen.
Wer möchte, betet…   
Christus, Du erhellst mir den Tag. Du einst dich mit mir.Du befreist mich von dem Anspruch, das Gute aus eigener Kraft hervorzubringen.Mein Glaube ist schwach, aber Du vertraust in mir.Ich denke gering von mir, aber Du schenkst mir die Würde geliebt zu sein.Ich verurteile mich, aber du sprichst mich frei.Ich begegne meiner Ungeduld, aber du bist mein Friede.Ich bin kleinmütig, aber Du stärkst mir den Rücken.Ich bin kraftlos, aber Du erfrischst mich.Ich verurteile, aber Du zeigst mir den Weg Deiner Güte.Ich lasse mich lähmen, aber Du bist die lebendige Hoffnung in mir.Wo ich auch bin, was mich auch umtreibt: Deine Gegenwart umhüllt mich.Auch wenn ich Dich nicht wahrnehme und mein Herz leer bleibt,Du begleitest mich in jedem Augenblick.Du bist die Kraft, die in mir betet, wenn ich verstumme.Dir will ich zugehörig sein, solange ich bin.(„Christus in mir“ von Antje Sabine Naegeli)
Wer möchte, liest vor…
Wir sind hier, um das Mahl für uns vorzubereiten und zu feiern. Zum Feiern brauchen wir Gemeinschaft. Wir alle sind ein Teil davon.Ob an diesem Tisch vereint oder im Herzen verbunden mit den Menschen, die wie wir das Leben in Licht und Finsternis teilen. Ich bringe mich mit. So wie ich bin, komme ich vor Gott. So wie ich bin, bin ich hier, um mich stärken zu lassen und um Andere zu stärken. 
Wer möchte, spricht…   
Wir decken den Tisch zum Mahl. Wir schmücken ihn mit Blumen.
Wer möchte…
stellt Blumen auf den Tisch.

Wer möchte, liest vor…   Blumen sind wie das Leben. Sie entfalten sich von der Wurzel zur Blüte, und sie welkewie wir. „Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt, aber das Wort unseres Gottes bleibt ewiglich.“ (Jesaja 40,8)
Wer möchte, spricht…   
Wir entzünden eine Kerze für unseren Tisch.
Wer möchte…  
zündet eine Kerze an.

Wer möchte, liest vor…   
Die Kerze leuchtet uns mit ihrem warmen Licht. Wir lassen das Licht auf uns wirken.  Es wird hell und warm in und um uns. Licht ist Wärme und Leben. Jesus Christus hat sichfür uns hingegeben, so wie sich eine Kerze verzehrt. „Jesus Christus, ist das wahre Licht. Es ist in die Welt gekommen und leuchtet für alle Menschen.“ (Johannes 1,9)
Wer möchte, spricht…   
Wir stellen Brot auf unseren Tisch.
Wer möchte…      
stellt einen Brotkorb mit (selbst gebackenem) Brot auf den Tisch.

Wer möchte, liest vor…   
Der Korb ist gefüllt mit Brot, der Frucht der Erde und der menschlichen Arbeit.  Dieses Brot soll uns Zeichen des Lebens sein. Wir wollen es gemeinsam essen Als Erinnerung an das Leben und Sterben von Jesus Christus. Christus spricht: “Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, der wird nicht hungern.“ (Johannes 6,17)
Wer möchte, spricht…     
Wir stellen Wein/Taubensaft auf unseren Tisch.
Wer möchte…       
stellt einen Krug auf den Tisch.   
Wer möchte, liest vor…
Der Krug sind gefüllt mit dem Saft des Weinstocks. Die Frucht des Weinstocks soll uns  ein Zeichen des Heils sein. Wir wollen gemeinsam vom Kelch des Heils trinken. Christus spricht: „Wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.“ (Johannes 6,35)
Wer möchte, spricht…
Jesus Christus lädt uns ein zum gemeinsamen Mahl, so wie wir sind: Mühselige und Beladene, Frohe und Unbeschwerte, Suchende und Findende, Große und Kleine, Frauen und Männer, Junge und Alte. Alle sind willkommen. Niemand ist ausgeschlossen. Das Brot des Lebens und der Kelch des Heils sind für alle da. Hier an diesem Tisch und überall, wo sich Menschen zum Abendmahl versammelt haben.
Musikvorschlag: Meine Hoffnung und meine Freude (siehe unten)
(Taizé Instrumental 2, El Senyor)   

Meine Hoffnung und meine Freude, meine Stärke, mein Licht,
Christus, meine Zuversicht,
auf dich vertrau ich und fürcht‘ mich nicht.
auf dich vertrau ich und fürcht‘ mich nicht.        
Wer möchte, spricht..   
mitten in Hunger und Krieg feiern wir, was verheißen ist: Fülle und Frieden.Mitten in Drangsal und Tyrannei feiern wir, was verheißen ist: Hilfe und Freiheit.Mitten in Zweifel und Verzweiflung feiern wir, was verheißen ist: Glauben und Hoffnung.Mitten in Furcht und Verrat feiern wir, was verheißen ist: Freude und Treue.Mitten in Hass und Tod feiern wir, was verheißen ist: Liebe und Leben.Mitten in Sünde und Hinfälligkeit feiern wir, was verheißen ist: Rettung und Neubeginn.Mitten im Tod, der uns von allen Seiten umgibt, feiern wir, was verheißen ist durch den lebendigen Christus.
(„Feier des Lebens“, Weltkirchenkonferenz in Vancouver 1984)
Musikvorschlag: Hagios ho Theos (siehe unten)
(griechisch-orthodoxer Hymnus; Helge Burggrabe, Christof Fankhauser, Elbcanto)
griechisch:Agios o Theos, Agios Ischiros, Agios Athanatos, Eleison Imas.
deutsch:Heiliger Herre Gott, heiliger starker Gott, heiliger unsterblicher Gott,
erbarm‘ dich über uns.
Gemeinsames Vaterunser
Rufus Beck liest "Das Abendmahl" (siehe unten)
oder
wer möchte, spricht…
Unser Herr Jesus Christus, in der Nacht, da er verraten ward, nahm er das Brot,  dankte und brach's, und gabs seinen Jüngern und sprach: Nehmet hin und esset. Das ist mein Leib (Kreuzeszeichen), der für euch gegeben wird. Solches tut zu meinem Gedächtnis. 
Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Abendmahl, dankte, und gab ihnen den und sprach: Nehmet hin und trinket alle daraus. Dieser Kelch ist das Neue Testament in meinem Blut (Kreuzeszeichen), das für euch vergossen wird  zur Vergebung der Sünden. Solches tut, sooft ihr`s trinket, zu meinem Gedächtnis. Austeilung zum Musikstück „You raise me up“ (siehe unten)   Man reicht einander den Brotkorb und sagt…
„Christi Leib für dich gegeben,“oder„Nimm hin und iss vom Brot des Lebens.“oder/und„Friede sei mit dir.“  Anschließend schenkt man sich gegenseitig aus dem Krug ins Glas ein und sagt…
„Christi Blut für dich vergossen.“oder„Nimm hin und trink vom Kelch des Heils.“ oder/und„Friede sei mit dir.“
Musikvorschlag zur Austeilung: You raise me up (siehe unten)
(Secret Garden, Espen Grjotheim, Tracey Campbell)
When I am down and, oh my soul, so weary.
Wenn ich niedergedrückt bin und bei meiner Seele erschöpft.
When troubles come and my heart burdened be.
Wenn Sorgen da sind und mein Herz schwer ist.
Then, I am still and wait here in the silence,
Dann bin ich ruhig und warte hier in der Stille,
Until you come and sit awhile with me.
Bis DU kommst und DICH eine Weile zu mir setzt.
You raise me up, so I can stand on mountains.
DU richtest mich auf, so dass ich auf Bergen stehen kann.
You raise me up, to walk on stormy seas.
DU richtest mich auf, so dass ich über stürmische Seen gehen kann.
I am strong, when I am on your shoulders.
Ich bin stark, wenn ich auf DEINEN Schultern sitze.
You raise me up: To more than I can be.
DU richtest mich auf: Zu mehr als ich selbst sein könnte.
There is no life - no life without its hunger.
Es gibt kein Leben ohne diesen Hunger (ohne diese Sehnsucht).
Each restless heart beats so imperfectly.
Jedes rastlose Herz schlägt so unperfekt.
But when you come and I am filled with wonder,
Aber wenn DU kommst und ich von Staunen erfüllt bin,
Sometimes, I think I glimpse eternity.
Dann denke ich manchmal, ich erhasche
für die Länge eines Wimpernschlags die Ewigkeit.
You raise me up…
(Übersetzung: Mathias Dittmar)
Wenn alle gegessen und getrunken haben und das Musikstück „You raise me up“ ausgeklungen ist:
Wer möchte, liest…
Jesus Christus, du hast dich uns in Brot und Wein gegeben. Ich danke dir für die Gemeinschaft an deinem Tisch, hier und überall. Ich danke dir für den Frieden, den du mit mir gemacht und unter uns gestiftet hast. Ich danke dir, dass ich gestärkt weitergehen kann, ohne Furcht. Du bist und bleibst beimir. Amen. Gewichen ist die Enge über meinem Herzen. Befreit hast Du den eingeschnürten Atem, die Fesseln gelöst, die meinen Schritt lähmten. Weit und hell ist der Raum, der mich umgibt. Gewichen ist meine Angst dem Vertrauen. Ich kann Dich nicht fassen, aber ich weiß, Du bist da. Deine Engel begleiten mich. Mit Leib und Seele will ich Dir danken.("Dank für Befreiung" von Antje Sabine Naegeli)

Anschließend essen und trinken alle zusammen ein vegetarisches Abendessen.
Nach dem Abendessen kann folgendes Segenslied eingespielt werden…

Du bist gesegnet. Ein Segen bist du. (siehe unten) 
(Helge Burggrabe, Christof Fankhauser, Elbcanto)

und als musikalisches Nachspiel…

So nimm denn meine Hände; Evangelisches Gesangbuch 376 (siehe unten) 
(Gitarrenstück von E.C. Driedger)

Bleibt behütet!Euer Mathias Dittmar

Das Abendmahl

Rufus Beck liest aus aus der Bbel

Musik zum Tischabendmahl: Der Mond ist aufgegangen

Musik zum Tischabendmahl: Meine Hoffnung und meine Freude

Musik zum Tischabendmahl: HAGIOS HO THEOS

Musik zum Tischabendmahl: You raise me up

Musik zum Tischabendmahl: Du bist gesegnet. Ein Segen bist du.

Musik zum Tischabendmahl: So nimm denn meine Hände