Ev.-luth. St. Remigius Kirchengemeinde Suderburg

Die St. Remigius Kirche Suderburg ist eine Radwege - Kirche und im Rahmen des Projekts Offene Kirchen in den Monaten April bis Oktober in der Zeit zwischen 10:00 und 18:00 Uhr für Besucher geöffnet.

1376056438.xs_thumb-

Herzlich willkommen zur Urlaubsvertretung in Suderburg!

Vom 7. Juli bis einschließlich 29. Juli wohnt Thomas Vieweg mit seiner Ehefrau Monika in der Pfarrwohnung von St. Remigius. Der pensionierte Dekan (hier sagt man Propst oder Superintendent) vertritt Pastor Dittmar während seines Urlaubs im Juli. Im „Pfarrerblatt“ ist Mathias Dittmar auf das Vertretungsangebot aufmerksam geworden. Thomas Vieweg am Telefon: „Häufig scheitert es an einer Wohnung für mich und meine Ehefrau während der Vertretungszeit.“ Das tut es in Suderburg nicht! Während Dittmars im Urlaub sind, hüten Viewegs das Haus ein. Und damit sich die beiden Gäste von Anfang an willkommen fühlen, sagt Bürgermeister Hans-Hermann Hoff: „Ich möchte ihnen am Anfang mit dem Fahrrad unbedingt die Gemeinde und Umgebung zeigen, denn sie sollen sich bei uns wohlfühlen.“

Die Seniorenkreise der benachbarten Kirchengemeinden Suderburg und Holdenstedt haben Herrn Vieweg bereits für einen ihrer Nachmittage „gebucht“. In Erfurt geboren. Zu DDR-Zeiten Theologie studiert. Von der Stasi schikaniert. Vor der „Wende“ nach Westdeutschland gezogen. Dann Pfarrer und Dekan in Süddeutschland. Schließlich EKD-Pastor in Kaliningrad/Königsberg. Da gibt es sicherlich Interessantes zu berichten.

(MD/ Foto: Stepan)


1468357878.medium

Bild: Stepan

1376056438.xs_thumb-

Über die Verborgene Sehnsucht nach Gott - Ein Vortrag von Dr. Klaus Eickhoff, ehemals Pastor in der St. Marienkirche in Uelzen



1376056438.xs_thumb-

Rundbrief Juni/Juli 2016

Liebe Leserinnen und Leser,

vieles im Leben ist im Sommer einfacher: Wenn morgens um 6 Uhr die Sonne ins Schlafzimmer scheint, fällt das Aufstehen sehr viel leichter als in dunkel-grauen November-Tagen. Wenn Menschen bei sommerlichen Temperaturen in Gärten, Parks und Cafés fröhlich zusammensitzen und das Leben einfach genießen, spüren sie – wenn sie aufmerksam sind – Gottes Güte auf der eigenen Haut.

Das Leben in den Kirchengemeinden kommt im Sommer nicht zum Erliegen. Zwar pausieren einige Gruppen in den Ferien – doch es gibt Veranstaltungen wie die „Sommerkirche“, die gerade jetzt angesagt sind. Überzeugen Sie sich im aktuellen Rundbrief davon – und durch einen gelegentlichen Blick in den Veranstaltungskalender auf unserer Homepage „www.kirche-uelzen.de“.

Einen schönen und erholsamen Sommer wünscht Ihnen
Ihre Rundbrief-Redaktion


Hanns-Martin Fischer · Taubenstraße 1 · 29525 Uelzen
Tel.: (0581) 9718448 · Fax: (0321) 21219934
E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit@kirche-uelzen.de

1376056438.xs_thumb-
1376056438.xs_thumb-

1376056438.xs_thumb-

1376056438.xs_thumb-
1376056438.xs_thumb-

Gottesdienst am Sonntag Exaudi mit der Exaudi-Band und Utta Dittmar

1376056438.xs_thumb-
1461753317.medium_hor

Bild: M.D.

1376056438.xs_thumb-
1461746115.medium_hor

Bild: M.D-

Neulich in der Wüste:

Schwiegervater bewahrt Mose vor dem Burn-Out

und erinnert ihn daran, dass er eine Familie hat

Mose führt sein Volk auf den langen Weg in die Freiheit. Frau und Kinder hat er zum Schwiegervater Jitro zurückgeschickt. Der lebt in Midian, einer Gegend rechts und links vom Golf von Akaba. Heute wäre er ein waschechter Araber. Einige Zeit ist seit der Flucht vor dem Pharao vergangen. Jitro findet, dass Ehefrau und Kinder beim Ehemann und Vater sein sollten und macht sich mit ihnen auf den Weg. Am Berg Sinai kommt die Familie wieder zusammen. Gott sei Dank sind alle wohlauf! Die Begrüßung ist herzlich. Abends sitzt man im erweiterten Familienkreis bei Lammbraten zusammen. Auch Moses älterer Bruder Aaron und alle Ältesten sind auf der  Wiedersehensfeier mit dabei. Es gibt viel zu erzählen. Die Nacht wird lang.

Am nächsten Morgen ist Mose bereits wieder bei Sonnenaufgang dienstlich auf den Beinen. Den ganzen Tag bis die Sonne untergeht entscheidet er über sämtliche Rechtsstreitigkeiten. Und das Volk stand um Mose her vom Morgen bis zum Abend (2.Mose 18,13). Das sind in dieser Gegend etwa zwölf Stunden. Ich stelle mir die Situation vor: flirrende Wüstenhitze, ungeduldige Streithähne, rücksichtsloses Gedrängel, an den Nerven zerrendes Stimmengewirr. „Nein, du bist noch nicht dran!“ – „Seid doch mal ruhig dahinten!“ – „Puh, ich verdurste gleich!“ Mittendrin müht sich ein sichtlich genervter und erschöpfter Mose ab, der vielleicht bei sich denkt: „Muss ich denn immer alles alleine regeln?“

Als aber sein Schwiegervater alles sah, was er mit dem Volk tat, sprach er: Was tust du denn mit dem Volk? Warum musst du ganz allein sitzen, und alles Volk steht um dich her vom Morgen bis zum Abend? - Es ist nicht gut, wie du das tust. Du machst dich zu müde, dazu auch das Volk, das mit dir ist. Das Geschäft ist dir zu schwer, du kannst es nicht allein ausrichten (2.Mose 18,14.17.18).

Oft ist ein Blick von außen notwendig, um Überblick und Einsicht und Entlastung zu bekommen. Fachleute nennen das SUPERVISION. Jitro empfiehlt Mose eine systematische Aufteilung der Aufgaben auf mehrere Schultern. Wirst du das tun, so kannst du ausrichten, was dir Gott gebietet, und dies ganze Volk kann mit Frieden an seinen Ort kommen (2.Mose 18,23).

 

Ich wünsche Ihnen immer und überall Menschen, die mit Ihnen die Lasten teilen sowie das nötige Gottvertrauen, Überforderungen loszulassen.

Ihr Mathias Dittmar, Pastor in Suderburg


Weitere Posts anzeigen