Ev.-luth. St. Remigius Kirchengemeinde Suderburg

Wir möchten, dass alle Menschen in unserer Gemeinde eine Beziehung zu Gott aufbauen und erleben können, ihre Erfahrungen damit weitergeben und die Liebe Gottes im Miteinander spüren.

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Hebräischer Gottesdienst als Regionalgottesdienst in Gerdau

Wann?
01.03.2015, 09:30 Uhr
Was?
Medium
Bild: https://kirche-gerdau.wir-e.de/Historie
Hebräischer Gottesdienst als Regionalgottesdienst in Gerdau mit Michael Kardel und Team.
Wir haben in unseren Gottesdiensten einige hebräische Wörter: Halleluja. Hosianna. Amen. Das ist die Sprache des Alten Testamentes. Auch Jesus hat
hebräisch gesprochen, oder eigentlich einen Dialekt: aramäisch. Mit der Sprache ist oft ein bestimmtes Verständnis der Welt verbunden. So ist es schon reizvoll, diesem Sprachgefühl in einem Gottesdienst nachzugehen,
zumal auch noch der Kammerchor Uelzen unter der Leitung von Herrn Knappe singen wird. Dazu sind neben der Gemeinde Gerdau auch die Gemeinden Suderburg und Holdenstedt eingeladen.

Interessierte, die gerne mitgenommen werden möchten, melden sich am Sonntag um 09.00 Uhr vor der St. Remigius Kirche.
Wo?
St.-Michaelis-Kirche
Kirche
29581 Gerdau
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Neue Seite Friedhöfe

Hier finden Sie die Friedhofsordnung und das Formular Anmeldung einer Bestattung / Trauerfeier zum herunterladen auf Ihren Computer.


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Die Bahamas - Eine Lesereise im Treffpunkt Buch

Wann?
17.03.2015, 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Was?
Medium
Bild: privat
Eine Lesereise

Blaues Meer, weißer Strand, Ozeanriesen.........Das ist die Vorstellung, die eigentlich jeder von den Bahamas, diesen Inseln unter dem Wind, hat. Aber ist es auch wirklich immer so?
Dieser Frage wollen wir auf einer Lesereise nachgehen. Uns Bilder ansehen von den Schönheiten der Inseln, den Tieren und Pflanzen, Interessantes hören von den Inseln und den Menschen, die dort leben.
Wir reisen am Dienstag, 17. März 2015 um 19.00 Uhr zu den Bahamas, dem Land, aus dem in diesem Jahr die Liturgie zum Weltgebetstag am 6.März gekommen ist.

Zu dieser Lesereise laden Monika Stratmann-Müller und das Team vom Treffpunkt Buch alle Interessierten recht herzlich ein.

Eintritt frei
Wo?
Treffpunkt Buch
An der Kirche 3
29556 Suderburg
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Vortragsabend am Freitag, 27. Februar 2015, 19.30 Uhr, in der Ev.-luth. Friedenskirche Unterlüß

Wann?
27.02.2015, 19:30 Uhr
Was?
Medium
Bild: Wilfried Manneke
Aktuelle Situation in Nordirak und Nordsyrien

Vortragsabend am Freitag, 27. Februar 2015, 19.30 Uhr, in der Ev.-luth. Friedenskirche Unterlüß

Im „Islamischen Staat“ in Syrien und im Nordirak gelten die Regeln der Scharia. Die Kämpfer agieren barbarisch. Sie versetzen die Welt in Angst und Schrecken. Wer sich ihnen entgegenstellt, wird vernichtet.

Sehr häufig reist Yilmaz Kaba (Celle) in die kurdischen Regionen Syriens und des Iraks, oft als Mitglied von Menschenrechts- und Wahlbeobachterdelegationen. Daher kennt er die Situation dort sehr genau, auch wie sehr der furchtbare IS-Terror das Leben der Kurden, Schiiten, Christen und vieler anderer Bevölkerungsgruppen und Glaubensgemeinschaften massiv bedroht. Im Gemeindesaal der Ev.-luth. Friedenskirche Unterlüß, Schulstraße 9, wird Yilmaz Kaba am Freitag, dem 27. Februar 2015, um 19.30 Uhr ausführlich über die Situation der Menschen in Nord-Syrien und im Nord-Irak berichten.

Yilmaz Kaba (29) wurde in Celle geboren. Dort ist er auch aufgewachsen. Seine Wurzeln aber liegen in Nord-Kurdistan. Die Eltern sind als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Immer wieder erlebt Yilmaz Kaba (Foto), dass Kurden/Eziden diskriminiert werden oder unter Generalverdacht geraten. Im Ezidischen Kultur-Zentrum (EKZ) in Celle und im Kurdistan-Volkshaus in Hannover setzt er sich für eine bessere Partizipation der Kurden ein. Er ist auch Vorstandsmitglied der Föderation der Ezidischen Vereine e.V.


Mit freundlichen Grüßen,
Wilfried Manneke
Schulstraße 9
29345 Unterlüß

info@netzwerk-südheide.de
www.netzwerk-südheide.de
Wo?
Im Gemeindesaal der Ev.-luth. Friedenskirche Unterlüß
Schulstraße 9
29345 Unterlüß
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"Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege": Bibel - Flugblatt - Buchdruck – Zum Todestag von Johannes Gutenberg

Von Sebastian Scharfe am 04.02.2015:

Es war eine revolutionäre Erfindung und zugleich die dritte Medienrevolution (nach Ausbildung der Sprache und der Erfindung komplexer Schriftsysteme): Der Druck mit beweglichen Lettern auf einer Druckerpresse. Durch das wesentlich von Johannes Gutenberg entwickelte Verfahren mit beweglichen Lettern konnte schneller, billiger und in größeren Mengen gedruckt werden als zuvor. Druckerzeugnisse gehörten bald zum Alltag und lösten die Handschriften ab. Aus Anlass des Todestages von Johannes Gutenberg (1400-1468) am 3. Februar steht bei uns in diesem Monat das Schreiben und Drucken von biblischen Texten im Mittelpunkt. Wenn Menschen z.B. wie in einem mittelalterlichen Kloster Bibeltexte abschreiben, machen sie sich die Texte neu zu Eigen.

Im Museum für Volkskunst in Dresden konnten die Menschen zu Weihnachten an einer originalgetreu nachgebauten Druckerpresse erleben, wie revolutionär diese Erfindung war. Jeder Besucher durfte bei unserem Projekt des Monats selber die Weihnachtsgeschichte drucken. Dieses „zentrale haptische Element“ der Reformationszeit ist auch an anderen Orten wie z.B. Messen und Schulprojekten erlebbar. Auf einem ökumenischen Gemeinschaftsstand der Kirchen in Baden-Württemberg auf der Messe „CMT“ in Stuttgart konnten die Besucher Psalm 23 selbst gedruckt aus einem Nachbau von Gutenbergs Druckerpresse ziehen. So ergaben sich Gespräche über den Psalm und was er Menschen bedeuten kann. Gleichzeitig wurden die Besucher neugierig auf die Reformationszeit und ihre Schauplätze. Eingerahmt war die Presse von einer Handschrift aus dem 8. Jahrhundert auf der einen Seite und einem iPad mit der Kirchen-App der EKD (www.Kirchen-App.de) auf der anderen Seite.

Die Fülle der Bibel und des Glaubens führen immer neu zu Ausdrucksformen, Gott zu loben und den christlichen Glauben zu kommunizieren: Bibelausgaben in immer wieder anderen Sprachen bezeugen dies ebenso wie jeder selbst abgeschriebene oder illustrierte Bibeltext. Wir zeigen hier Berichte und Ansätze, die neue Wege weisen.

Weitere Informationen
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Rundbrief Februar 2015

Liebe Leserinnen und Leser,

der erste Rundbrief im neuen Jahr – in das Sie hoffentlich gut hineingekommen sind – beginnt mit der Jahreslosung:

„Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob!“ (Römer 15,7)

Herzliche Grüße
Ihre Rundbrief-Redaktion


Hanns-Martin Fischer · Taubenstraße 1 · 29525 Uelzen
Tel.: (0581) 9718448 · Fax: (0321) 21219934
E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit@kirche-uelzen.de
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500 Jahre Reformation


Am 31. Oktober 1517 veröffentlichte Martin Luther seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel. Die Thesen waren eine Initialzündung für einen geschichtlichen Prozess, der das Gesicht Europas verändert hat und später weltweite Auswirkungen zeigte: die Reformation.

Was ist heute geblieben von den Impulsen, die von der Reformation ausgingen? Sie hat die Kirche verändert. Aber welche Spuren hat sie hinterlassen in unserer Kultur, in der Politik, in unserem Denken?

Es lohnt, sich einmal zu fragen: Was ist evangelisch? Woran erkennt man das Protestantische, typisch Evangelische, in und vor allem außerhalb der Kirchen? Vorurteile sagen: Protestanten sind streng. Sie feiern und singen nicht wie die dem Karneval zugeneigten Katholiken. Gutes Essen und Trinken gibt es auch eher in den katholischen Bundesländern. Stattdessen ist den Protestanten die Arbeit wichtig und sie sind meist ernst. Entsprechend spottet der Kabarettist Jürgen Becker in einem Lied: „Ich bin so froh, dass ich nicht evangelisch bin.“ Das ist augenzwinkernd gemeint. Dennoch: Ist etwas dran an solchen Vorurteilen?

Wer sich auf Spurensuche begibt, entdeckt bald eine mögliche Wurzel für protestantischen Ernst, nämlich die Hochschätzung des Gewissens.  In seinem Gewissen erscheine dem Menschen Gott, so Luther. Und deshalb sei er niemandem Rechenschaft schuldig als allein Gott und seinem eigenen Gewissen. Evangelisch sein hat also etwas mit moralischem Ernst zu tun, aber auch mit der Weigerung, sich fremden Autoritäten zu unterwerfen.

In dem Gedanken, dass ein Mensch nur Gott und seinem Gewissen verantwortlich sei, steckt viel:

  • die Ablehnung von Hierarchien und die Auflehnung gegen Bevormundung
  • eine gewisse Demokratisierung, weil das Recht, sich auf sein Gewissen zu berufen, allen Menschen gleichermaßen eignet
  • der Keim zur Freiheit, also eigenverantwortlich Ja oder Nein zu sagen, und zur Fähigkeit, aus freien Stücken für etwas Verantwortung zu übernehmen.

In all dem liegt ein gutes Stück der Aktualität und Modernität der Reformation.

Es lohnt sich also, auf Spurensuche zu gehen. Sich mit der Reformation und ihren Wirkungen auseinander zu setzen, kann ein Beitrag sein, die Gegenwart besser zu verstehen. Für Protestanten und Protestantinnen kann die Spurensuche dazu verhelfen, die eigene Identität zu schärfen.

Die Website www.luther2017-goslar.de der evangelisch-lutherischen Propstei Goslar zum Reformationsjubiläum lehnt sich an ihr deutschlandweites Vorbild an und möchte einen regionalen Beitrag zum Reformationsjubiläum leisten. Sie gibt Informationen dazu, was Reformation damals meinte und was sie heute bedeuten kann, weist auf Veranstaltungen zum Thema in Goslar und Umgebung hin, führt an historische Schauplätze in unserer Region, stellt interessante Bücher und Links vor und gibt auch Gelegenheit zum Mitmachen.

Ich wünsche Ihnen eine interessante und aufschlussreiche Spurensuche

Ihr
Thomas Gunkel
Propst der evangelisch-lutherischen Propstei Goslar


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Jonathan sprach zu seinem Waffenträger: Komm, lass uns hinübergehen zu der Wache dieser Unbeschnittenen! Vielleicht wird der Herr etwas für uns tun, denn es ist dem Herrn nicht schwer, durch viel oder wenig zu helfen.

1. Samuel 14,6

Für Gott sind tausend Jahre wie ein Tag,
er ist der Herr über die Zeit.
Er ist allmächtig; nur er vermag
uns beizustehn in unserm Leid.

Frage:

Was können wir von Jonathan, dem Sohn des Königs Saul, lernen?

Vorschlag!:

Jonathan war voll Glaubenszuversicht. Er vertraute auf Gottes Macht, wo er doch gar nichts sah. Und Gott enttäuschte Jonathans Vertrauen nicht. Er gab dem Volk Israel den Sieg über die Philister. Rechnen wir doch in Zukunft noch mehr mit der Macht des Herrn!


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Ein wohlbekannter Sprecher startete sein Seminar, indem er einen Scheck von 100 EURO hoch hielt.

In dem Raum saßen insgesamt 200 Leute. Er fragte: "Wer möchte diesen Scheck haben?" Alle Hände gingen hoch.

Er sagte: "Ich werde diesen 100-EURO-Scheck einem von Euch geben, aber zuerst lasst mich eins tun."
Er zerknitterte den Scheck. Dann fragte er: "Möchte ihn immer noch einer haben?" Die Hände waren immer noch alle oben.

"Also", erwiderte er: "Was ist wenn ich das tue?" Er warf ihn auf den Boden und rieb den Scheck mit seinen Schuhen am dreckigen Untergrund. Er hob den Scheck auf; er war zerknittert und völlig dreckig. "Nun, wer möchte ihn jetzt noch haben?" Es waren immer noch alle Arme in der Luft.

Dann sagte er: "Liebe Freunde, wir haben soeben eine sehr wertvolle Lektion gelernt. Was auch immer mit dem Scheck geschah, ihr wolltet ihn haben, weil er nie an seinem Wert verloren hat. Er war immer noch und stets 100 EURO wert. Es passiert oft in unserem Leben, daß wir abgestoßen, zu Boden geworfen, zerknittert, und in den Dreck geschmissen werden. Das sind Tatsachen aus dem alltäglichen Leben. Dann fühlen wir uns, als ob wir wertlos wären. Aber egal was passiert ist oder was passieren wird, DU wirst niemals an Wert verlieren. Schmutzig oder sauber, zerknittert oder fein gebügelt, DU bist immer noch unbezahlbar für all jene, die dich über alles lieben. Der Wert unseres Lebens wird nicht durch das bewertet, was wir tun oder wen wir kennen, sondern dadurch WER DU BIST.
Du bist was besonderes - vergiss das NIEMALS! - Und denk daran: Einfache Leute haben die Arche gebaut - Fachmänner die Titanic."

Autor unbekannt


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